Aktuell

Goldene Zeiten

20. Dezember 2019

Das Archäotechnische Zentrum Welzow beschreitet im Jahr 2020 neue Wege, was den Metallguss betrifft. Im 10. Jahr des Bestehens des Zentrums haben wir uns das verdient.

Nachdem wir gemeinsam mit dem Hamburger Archäotechniker Thorsten Helmerking reichlich Erfahrung im Bronzeguss gesammelt haben, wollen wir uns nun an den Guss mit Gold wagen.

Interessenten, die mit eigenem Gold oder vorhandenem Material gießen wollen, wenden sich bitte wegen der Kosten an Dr. Behnke! Man vermerke hier folgendes: 10 g Wachs ergeben 100 g Gold!
Unter dem Workshop-Titel „Goldene Zeiten“ starten wir jeweils um 10 Uhr in den Tag.
Am Samstag gestalten Sie nach einer kurzen anschaulichen Video-Einstimmung ein Stück Wachs nach Ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen. So entsteht Ihr ganz persönliches Modell, welches anschließend mit einem Gussstück aus Wachs für die spätere Öffnung versehen wird und in einem Formmaterialmantel eingebettet wird. Diese Form mit dem inliegenden Wachs wird über Nacht gebrannt, das Wachs schmilzt und geht verloren. Die Hohlform für den Guss entsteht. In dieser sogenannten verlorenen Form wird dann am Sonntag das Gold gegossen.
Dazu wird gemeinsam ein Schmelzofen im Freigelände errichtet, der bronzezeitlichen Vorbildern ähnelt. Das Metall wird in einem Schmelztiegel in der Glut des Schmelzofens zum Schmelzen gebracht und anschließend ohne Verzug von jedem selber in seine Hohlform gefüllt.
Da Gold in der Vorgeschichte und auch heute nicht ganz so erschwinglich ist wie Bronze, bitten wir Interessenten, sich wegen der Modalitäten bis zum 30. April 2020 bei uns zu melden.

Dr. Hans Joachim Behnke
behnke@atz-welzow.de

Das Archäotechnische Zentrum

20. Dezember 2019

Von der Kohlengrube Clara zum Clara See und zum Archäotechnischen Zentrum (kurz ATZ) Welzow.

Als Feuerwache verschlossen und vergessen – mit dem ATZ erwacht und geöffnet.

Archäologie als Unterrichtsfach, wo gibt es das? Im ATZ!

Unzählige Repliken aus 12.000 Jahren Menschheitsgeschichte machen die Urgeschichte von Hausbau, Energie, Nahrungsbeschaffung, Handwerk und Mobilität im ATZ greifbar.

Ein Baum, ein Boot, ein Einbaum! Gebaut mit Werkzeug aus der Eisenzeit und dem Mittelalter (Axt, Hohldechsel und Beitel).

Ein mittelalterliches Dorf (Klein Görigk) in Vergessenheit versunken, im ATZ als Freilichtinstallation wieder aufgebaut.

Hölzer aus archälologischen Ausgrabungen werden im Clara See aufbewahrt und vor weiterem Verfall bewahrt und damit für kommende Forschergenerationen erhalten.

Das ATZ selbst wird getragen vom Förderverein des Archäotechnischen Zentrums e. V. mit Sitz in Welzow – der Stadt am Tagebau.

Das ATZ spinnt das nächste Mal am 5. Februar!

20. Dezember 2019

Einmal im Monat trifft sich im Archäotechnischem Zentrum in Welzow die Spinngruppe, die sich aus der Veranstaltung „Das ATZ spinnt!“ ergeben hat. Wer Lust und Laune hat kommt einfach dazu, spinnt mit oder lauscht den rauschenden Spulen und den Geschichten, die die fleißigen Spinnerinnen um Helga Tetsch bei ihrer Arbeit am Spinnrad zu erzählen haben. Gesponnen wird in der „Wintersaison“ in der Zeit von 16 bis 18 Uhr und in der „Sommersaison“ in der Zeit von 17 bis 19 Uhr. Bitte, so Sie eins haben, das eigene Spinnrad mitbringen! Für Neueinsteiger befindet sich ein Spinnrad zum Probieren im ATZ. Bei Teilnahme bitte 1,00 € für Strom und Wasser in das Spendentöpfchen!

Übrigens: alle Termine zum Spinnen für das Jahr 2020 liegen im ATZ-Shop aus.

Alle Termine zum Spinnen auf einen Blick:

08.01.2020, 05.02.2020, 04.03.2020, 01.04.2020,
06.05.2020, 03.06.2020, 01.07.2020, 05.08.2020,
02.09.2020, 07.10.2020, 04.11.2020, 02.12.2020
November bis März von 16 bis 18 Uhr
April bis Oktober von 17 bis 19 Uhr

Das ATZ töpfert das nächste Mal am 12. Februar!

20. Dezember 2018

Einmal im Monat treffen sich die fleißigen Handwerker und Handwerkerinnen des Archäotechnischen Zentrums und töpfern gemeinsam Schmuck und andere Ware für den Verkaufsshop. Neben historischen Gefäßen und Dekorationsartikeln können auch kreative Stücke für den Eigenbedarf hergestellt werden. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Interessenten sind herzlich Willkommen und zahlen bei Teilnahme einen Unkostenbeitrag von 5,00 € pro Termin, das Material für den Ton und der Schrühbrand sind in diesem Preis enthalten! Bei Anfertigung von glasierter Keramik für den Eigenbedarf kommen noch 3,00 € für die Glasur und den Brand im Keramikbrandofen dazu. Für den Einzel-Brand glasierter Tonware im Keramikbrandofen erheben wir 15,00 € pro Brand. Getöpfert wird von November bis März von 16 bis 18 Uhr und von April bis Oktober von 17 bis 19 Uhr.

Übrigens: Die Liste mit allen Workshop-Terminen für das Jahr 2020 liegt im ATZ-Shop aus.

Alle Termine auf einem Blick:

15.01.2020, 12.02.2020, 11.03.2020, 08.04.2020,
13.05.2020, 10.06.2020, 08.07.2020, 12.08.2020,
09.09.2020, 14.10.2020, 11.11.2020, 09.12.2020
November bis März von 16 bis 18 Uhr
April bis Oktober von 17 bis 19 Uhr

 

Gästeführer für das ATZ

02. Januar 2017