Aktuell

Veranstaltungskalender Juli 2024

01. Juli 2024

3. Juli 2024, 17 bis 19 Uhr Das atz spinnt! Verspinnen von allerhand Wolle, Kosten: 2,00 €
7. Juli 2024, 10 bis 18 Uhr Steinitzer Bergmanns- und Energietag, Das atz zeigt an seinem Stand Mittelalter mit den Mitmach-Aktionen „Rettet Prinzessin Sofia!“ und „Mit Schwert, Schild & Lanze“, freier Eintritt zur Veranstaltung
19. Juli 2024, 18 bis 22 Uhr Das atz kocht: Von Druidenmund zu Druidenohr – Köstliches und Handwerkliches aus der Keltenzeit, Kulinarische Reise, aktiv durch die Vorgeschichte mit vier Speisen aus der Keltenzeit, Moderation Dr. Hans Joachim Behnke, Eintritt 39,00 € inklusive 4-Gänge-Menü und Unterhaltung
22. bis 28. Juli 2024, jeweils von 11 bis 17 Uhr Unser Mammutbaum braucht Wasser! Das atz tauscht wieder Wasser gegen Eis, Jeder, der Wasser für unseren Mammutbaum vorbei bringt, erhält als Gegenleistung ein leckeres Eis. Eintritt für Bäumchengießer frei
30. Juli 2024, jeweils 14 bis 17 Uhr Feuer machen im Lauf der Jahrtausende, Sommerferienworkshop für die ganze Familie, Eintritt 10,00 € inklusive Fladen backen
30. Juli bis 2. August 2024, jeweils von 10 bis 15 Uhr, Das atz zu Sommerferien-Workshops im Paulikloster, Altes Handwerk, Archäologisches Landesmuseum (Paulikloster), Neustädtische Heidestraße 28, Brandenburg an der Havel, Anmeldungen über das Paulikloster

Vorschau: 31. August 2024, 9 bis 18 Uhr Vorgeschichtliche und slawische Burgen im Dresdner Elbtal, Archäologische Exkursion, Kosten: 20,00 € zuzüglich Kosten für die Fähre sowie Speisen & Getränke, Kosten für die Mitfahrgelegenheit im atz-Bus 5,00 € pro Person, Anmeldungen bis zum 28. August 2024.
Änderungen vorbehalten!

Das atz kocht am 19. Juli

01. Juli 2024

Das atz wird endlich wieder für seine Gäste kochten. In diesem Jahr zu einem ungewöhnlichen Thema. Unter dem Motto „Von Druidenmund zu Druidenohr“ probieren wir ab 18 Uhr keltische Gerichte aus. Da die Kelten, und damit alle Druiden, ausgestorben sind, konnten sie uns leider keine kulinarischen Jahrtausendrezepte mehr zuflüstern. Wir müssen uns also auf die archäologischen Befunde zu Lebensmitteln und auf unsere „keltische Intuition“ verlassen. Letztere hat Dr. Behnke, der Leiter des Archäotechnischen Zentrums, der Jahrelang in Baden-Württemberg keltische Befunde ausgegraben und über die Kelten promoviert hat.

Traditionell kommt beim Sommerkochevent die Archäotechnik nicht zu kurz. Die Archäologen des atz haben sich wieder schöne archäotechnische Kabinettstückchen für Sie ausgedacht. Unter anderem stellen wir mit Ihnen echte keltische Glasperlen her. Lassen Sie sich also überraschen! Durch die Veranstaltung führt wie in jedem Jahr Dr. Hans Joachim Behnke.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt 39,00 € pro Person. Karten gibt es ab sofort im atz-Shop. Da die Karten zu dieser Veranstaltung begrenzt sind, bitten wir um rechtzeitige Reservierung der Plätze.

Das Korbfestival im atz

15. Februar 2024

Im atz hat so jeder seine handwerklichen Vorlieben. Der Leiter des atz, Dr. Hans Joachim Behnke, flicht gerne Weidenkörbe. Auf vielfachen Wunsch hin führte er in der Woche vom 5. bis 9. Februar 2024 einen Flechtkurs für Kartoffelkörbe durch. Montag wurden nachmittags gemeinsam Weiden geschnitten, Mittwoch dann erste Messerschnitte gesetzt, um das Korbgestell herzustellen. Anschließend entstand das Schlösschen, der schmückende, aber zentrale verbindende Anker des zukünftigen Korbes. Hier werden im Nachgang die Rippen des Korbes angesetzt. Je nach Schnitzfertigkeit, Kraft und notwendiger Geduld wurde die Korbweide entweder nur kurz oder auch lang und ausdauernd bearbeitet, bis jeder Teilnehmer ein Korbgrundgestell erarbeitet, teilweise auch erkämpft hatte. Als angeflochten war und die Rippen nicht mehr ausbrechen konnten, hatten wir gewonnen. Abschließend ging es ans Ausflechten, was sich sehr gut machte und wunderbare Ergebnisse der Teilnehmenden lieferte. Der Grundstock an geschnittenen Weidenästen schmolz rasch dahin. Als am Montag drauf ein Zusatztermin gefunden wurde, um in aller Ruhe fertigzuflechten, fanden sich doch genug Reste, dass sich jeder, der wollte, ein paar Stücke zum Wurzelschlagen mitnehmen konnte. Aus den Resten entstehen also neue Korbweiden in der Region, und vielleicht haben die Teilnehmenden so viel Feuer für dieses kreative Handwerk gefangen, dass einem Folgekurs, wieder in kleiner Teilnehmerschar, nichts im Wege steht.

Das atz spinnt das nächste Mal am 3. Juli

30. November 2023

Einmal im Monat trifft sich im Archäotechnischem Zentrum in Welzow die Spinngruppe. Wer Lust und Laune hat kommt einfach dazu, spinnt mit oder lauscht den rauschenden Spulen und den Geschichten, die die fleißigen Spinnerinnen um Tabea Kobalz bei ihrer Arbeit am Spinnrad zu erzählen haben. Gesponnen wird in der „Wintersaison“ in der Zeit von 16 bis 18 Uhr und in der „Sommersaison“ in der Zeit von 17 bis 19 Uhr. Bitte, so Sie eins haben, das eigene Spinnrad mitbringen! Für Neueinsteiger befinden sich Handspindeln und drei Spinnräder zum Probieren im atz. Bei Teilnahme bitte 2,00 € für Strom und Wasser für das Spenden-Schaf mitbringen!

Übrigens: Listen mit allen Terminen zum Spinnen für das Jahr 2024 liegen im atz-Shop aus.

Alle Termine zum Spinnen auf einen Blick:
10.01.2024, 07.02.2024, 06.03.2024, 03.04.2024,
08.05.2024, 05.06.2024, 03.07.2024, 07.08.2024,
04.09.2024, 02.10.2024, 06.11.2024, 04.12.2024
November bis März von 16 bis 18 Uhr
April bis Oktober von 17 bis 19 Uhr
Workshopleiterin: Tabea Kobalz

Wir machen BNE

29. November 2023

Am Montag reiste eine Delegation des atz-Teams anlässlich des 13. Runden Tisches der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nach Potsdam. Auf dieser Veranstaltung zeichnete uns der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz Axel Vogel für das Angebot „Welch köstlicher Duft! Heute dreht sich alles um das Brot“ mit einem BNE-Zertifikat aus. Mit diesem Zertifikat ist das Archäotechnische Zentrum berechtigt als außerschulische Bildungseinrichtung das Programm bis zum Oktober 2027 als Bildung für nachhaltige Entwicklung durchzuführen. Wir freuen uns sehr, dass wir im Süden Brandenburgs als eine der wenigen hier ansässigen Einrichtungen ausgezeichnet werden konnten.

Foto: Christiane Schleifenbaum