Aktuell

Corona-Pandemie

09. März 2021

Liebe Besucher,

der persönliche Besuch unserer Ausstellung „Mensch – Holz – Archäologie“ ist momentan leider nicht möglich. Das Angebot an Workshops aber auch die Durchführung geplanter Veranstaltungen wurden momentan ausgesetzt.

Bleiben Sie bitte gesund und neugierig, damit Sie uns nach der Pandemie besuchen kommen können!

Gastfreundschaft mit Verantwortung in Brandenburg

Falls Sie konkrete Fragen zu Ihrem nächsten Besuch bei uns haben
oder einen Termin buchen wollen, wenden Sie sich bitte
vertrauensvoll an unsere Mitarbeiterin Kristine Messenbrink
unter 035751-28224 oder per Mail an info@atz-welzow.de!

Hilfreiche Informationen finden Sie außerdem hier.
Informationen des Reiselandes Brandenburg zur aktuellen Lage
https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/

Unsere Maßnahmen für Ihre und unsere Gesundheit

Die Sicherheit, der Schutz und das Wohlbefinden unserer Gäste haben für uns oberste Priorität. Damit Sie Ihren Museumsbesuch wie gewohnt genießen können, haben wir umfassende Vorkehrungen für Sie und Ihre Sicherheit getroffen. Beim Betreten unserer Einrichtung und während des Aufenthaltes im Empfangs- und Shopbereich, maskieren Sie sich bitte für uns! Für Ihre und natürlich auch für unsere Gesundheit tun wir das ebenso. Der Abstand zu Ihnen ist durch unseren breiten Empfangstresen automatisch gegeben. Beim Einkauf in unserem Museumsshop verzichten Sie bitte auf das Berühren der Ware!

Ein separater Ein- und Ausgang sowie ein ausgeschildertes Wegeleitsystem schützen unsere Besucher im Rahmen eines Einbahnstraßensystem vor ungewollten Begegnungen mit anderen Personen. Die Besucheranzahl unserer Ausstellung „Mensch – Holz – Archäologie“ ist auf maximal 8 Personen oder zwei Familien begrenzt. Der Aufenthalt wird durch unser Personal geregelt. Um Warteschlangen zu vermeiden, vereinbaren Sie am besten im Vorfeld unter 035751-28224 einen Termin und halten sich an die vorgegebene Besuchszeit! Vor dem Betreten unserer Ausstellung werden Ihre Kontaktdaten laut Infektionsschutzgesetz von unserem Personal erfasst.

Die Türgriffe sowie Kontaktflächen werden nach jedem Besucher oder jeder Familie durch unser Personal desinfiziert. Der Empfangsbereich mit internem Museums-Shop sowie die Ausstellungsräume werden ganztags gelüftet. Da wir ein Museum zum Anfassen sind, bringen Sie bitte zu Ihrem Besuch ein paar Einweghandschuhe pro Person mit, damit Sie die Ausstellungsstücke auch in die Hand nehmen und das alte Handwerk ausprobieren können. Vergessen? Kein Problem. Wir halten in unserem Shopbereich einen Vorrat an Einweghandschuhen in den unterschiedlichen Größen gegen eine kleine Spende bereit. Wenn Sie die Einweghandschuhe übergestreift haben, vermeiden Sie es bitte, sich damit im Gesicht zu berühren!

Unsere Besuchertoiletten werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Außerdem finden Sie in diesem Bereich frische Seife und Desinfektion vor, um sich bei Eintreffen die Hände entsprechend zu reinigen. Für den Toilettengang stellen wir frische Desinfektionslauge bereit, die nach jedem Besucher erneuert wird.

Wenn wir aufeinander Rücksicht nehmen, ist ein sorgenfreier Besuch unserer musealen Einrichtung garantiert.

Ihr atz-Team

Blick in das Modul Ernährung

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035751-28224 an!

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Neue Schätze im ATZ!

19. Dezember 2020

Seit dem Beginn des zweiten Lockdowns 2020 ist der Besucherverkehr in Museen und musealen Einrichtungen, so wie das ATZ eine ist, ausgesetzt. Dennoch geht die Arbeit weiter. Neben all der Büro- und Aufräumarbeit, die trotzdem anfällt oder während turbulenteren Tagen liegen geblieben ist, wird die Zeit genutzt, um neue Objekte für die Ausstellung bereitzustellen.

Ein Bronzeschwert zum Anfassen!

Unter den neuen Objekten präsentiert die Ausstellung des Archäotechnischen Zentrums als Prunkstück eine Replik des Bronzeschwertes aus dem Fürstengrab von Seddin, einem großen Grabhügel aus der Prignitz. Das bereits 1899 untersuchte Grab stammt aus der jüngeren Bronzezeit (ca. 800 v. Chr.) und enthielt neben dem Schwert eine große Bronzeamphore mit Leichenbrand, mehrere Bronzegefäße, Schmuck, Werkzeuge und Körperpflegeutensilien. Der Griff des Schwertes sowie die Klinge wurden getrennt in Gussformen aus Lehm und Pferdemist nach dem Wachsauschmelzverfahren gegossen. Dabei wird das zu gießende Objekt in Wachs geformt und anschließend mit der Lehmmischung ummantelt. Wenn die Form trocken ist, wird sie gebrannt und das Wachs dadurch aus der Form ausgeschmolzen. Zurück bleibt eine Hohlform, die später mit der heißen Bronze ausgegossen wird. Um das gegossene Objekt nach der Abkühlung aus der Form zu holen, muss diese allerdings zerstört werden. Deshalb bezeichnet man diesen Vorgang auch als „das Gießen in verlorener Form“. Griff und Klinge wurden im Anschluss aufwändig poliert und zusammengenietet. Die Holzschalen für den Griff halten durch passgenaues Arbeiten und etwas Bienenwachs, mit dem auch der Rest des Schwertes poliert wurde. Wie alles in der vitrinenlosen Ausstellung im ATZ ist auch das Bronzeschwert zum Anfassen gedacht.

Das ATZ hofft seine Besucher nach dem erfolgreichen Überdauerns der Corona-Pandemie mit weiteren Repliken in die Ausstellung zu locken. Derweil kümmert man sich um die Beschaffung von Fördermitteln, um auch im nächsten Jahr wieder für seine Besucher mit einem abwechslungsreichen und spannenden Programm aufwarten zu können.

Bildautor: ATZ Welzow

Das Archäotechnische Zentrum

17. Februar 2020

Von der Kohlengrube Clara zum Clara See und zum Archäotechnischen Zentrum (kurz ATZ) Welzow.

Als Feuerwache verschlossen und vergessen – mit dem ATZ erwacht und geöffnet.

Archäologie als Unterrichtsfach, wo gibt es das? Im ATZ!

Unzählige Repliken aus 12.000 Jahren Menschheitsgeschichte machen die Urgeschichte von Hausbau, Energie, Nahrungsbeschaffung, Handwerk und Mobilität im ATZ greifbar.

Ein Baum, ein Boot, ein Einbaum! Gebaut mit Werkzeug aus der Eisenzeit und dem Mittelalter (Axt, Hohldechsel und Beitel).

Ein mittelalterliches Dorf (Klein Görigk) in Vergessenheit versunken, im ATZ als Freilichtinstallation wieder aufgebaut.

Hölzer aus archälologischen Ausgrabungen werden im Clara See aufbewahrt und vor weiterem Verfall bewahrt und damit für kommende Forschergenerationen erhalten.

Das ATZ selbst wird getragen vom Förderverein des Archäotechnischen Zentrums e. V. mit Sitz in Welzow – der Stadt am Tagebau.

Das ATZ töpfert wird vorübergehend ausgesetzt

20. Januar 2020

Einmal im Monat treffen sich die fleißigen Handwerker und Handwerkerinnen des Archäotechnischen Zentrums und töpfern gemeinsam Schmuck und andere Ware für den Verkaufsshop. Neben historischen Gefäßen und Dekorationsartikeln können auch kreative Stücke für den Eigenbedarf hergestellt werden. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Interessenten sind herzlich Willkommen und zahlen bei Teilnahme einen Unkostenbeitrag von 5,00 € pro Termin, das Material für den Ton und der Schrühbrand sind in diesem Preis enthalten! Bei Anfertigung von glasierter Keramik für den Eigenbedarf kommen noch 3,00 € für die Glasur und den Brand im Keramikbrandofen dazu. Für den Einzel-Brand glasierter Tonware im Keramikbrandofen erheben wir 15,00 € pro Brand. Getöpfert wird von November bis März von 16 bis 18 Uhr und von April bis Oktober von 17 bis 19 Uhr.

Übrigens: Die Liste mit allen Workshop-Terminen für das Jahr 2020 liegt im ATZ-Shop aus.

Alle Termine auf einem Blick:

15.01.2020, 12.02.2020, 11.03.2020, 08.04.2020,
13.05.2020, 10.06.2020, 08.07.2020, 12.08.2020,
09.09.2020, 14.10.2020, 11.11.2020, 09.12.2020
November bis März von 16 bis 18 Uhr
April bis Oktober von 17 bis 19 Uhr
Workshopleiterin: Kristine Messenbrink

 

Das ATZ spinnt wird vorübergehend ausgesetzt

20. Januar 2020

Einmal im Monat trifft sich im Archäotechnischem Zentrum in Welzow die Spinngruppe, die sich aus der Veranstaltung „Das ATZ spinnt!“ ergeben hat. Wer Lust und Laune hat kommt einfach dazu, spinnt mit oder lauscht den rauschenden Spulen und den Geschichten, die die fleißigen Spinnerinnen um Tabea Kobalz bei ihrer Arbeit am Spinnrad zu erzählen haben. Gesponnen wird in der „Wintersaison“ in der Zeit von 16 bis 18 Uhr und in der „Sommersaison“ in der Zeit von 17 bis 19 Uhr. Bitte, so Sie eins haben, das eigene Spinnrad mitbringen! Für Neueinsteiger befindet sich ein Spinnrad zum Probieren im ATZ. Bei Teilnahme bitte 1,00 € für Strom und Wasser für das Spenden-Schaf mitbringen!

Übrigens: alle Termine zum Spinnen für das Jahr 2020 liegen im ATZ-Shop aus.

Alle Termine zum Spinnen auf einen Blick:

08.01.2020, 05.02.2020, 04.03.2020, 01.04.2020,
06.05.2020, 03.06.2020, 01.07.2020, 05.08.2020,
02.09.2020, 07.10.2020, 04.11.2020, 02.12.2020
November bis März von 16 bis 18 Uhr
April bis Oktober von 17 bis 19 Uhr
Workshopleiterin: Tabea Kobalz