Aktuell

INISEK-Projekt mit der BOS Spremberg – Tag 4

19. Mai 2022

Tagebuch

Ich bin noch vor dem Wecken aufgewacht und habe vor mich hingedöst. (Georg) Frau Konradi kam ins Zimmer und hat alle, die noch geschlafen haben, aufgeweckt. Nach dem Waschen und Anziehen haben wir uns unten getroffen und sind gemeinsam zum atz gelaufen. Als wir angekommen sind, wurde gerade alles eingedeckt. Dann gab es Frühstück: es gab Brötchen, Müsli, Joghurt, gekochte Eier, Wurst, Käse, Marmelade, Honig und Nudossi. Der Honig schmeckt gut (Maximilian). In den aufgeteilten Gruppen gingen wir anschließend wieder an die Arbeit. Wir haben heute das Interview mit Herrn Hockun vorbereitet und durchgeführt. Herr Hockun hat unsere Fragen beantworten können. Die Antworten waren relativ klar und eindeutig. Alle anderen arbeiteten in ihren Gruppen weiter. Weil wir so zeitig fertig waren, hatten wir eine Pause zum Mittagessen. Heute gab es Spaghetti Bolognese oder wahlweise Spinat. Dann machten wir uns auf die Suche nach dem Bronzemesser, welches seit heute Morgen vermisst wurde. Herr Hübschmann nahm eine Kontrolle unserer Sachen vor. Irgendwann wurde das Messer auf der Wiese an der Außenschmiede gefunden. Was waren wir alle erleichtert, so ein Messer kostet nämlich 149 €. Dann sind wir mit dem Bus zur Tischlerei nach Lauchhammer gefahren. Hier wurden wir rumgeführt und es wurden uns die Maschinen erklärt. Es waren relativ alte Maschinen. Aber warum soll man gut funktionierende Geräte gegen neue tauschen? In der Werkstatt haben wir Kerzenständer für Teelichter aus Holz hergestellt, dazu mussten wir die Ecken mit einer Handsäge absägen, die wir zuvor angezeichnet hatten. Mit dem Bus sind vorbei am atz, wo wir den Chef rausgelassen haben, weiter zur Alten Dorfschule gefahren. Hier haben wir uns umgezogen und unsere Sachen für die Naturbeobachtung geholt. Wir sind zum atz gelaufen und da in verschiedene Autos gestiegen, mit denen wir nach Ressen gefahren sind. Nun sitzen wir am Lagerfeuer am Feldrand und warten, bis es dunkel wird und essen gibt. Dabei schreiben wir Tagebuch und hoffen, dass wir viele wilde Tiere sehen, vor allem einen Wolf.

Billy, Maximilian, Georg & Anthony

INISEK-Projekt mit der BOS Spremberg – Tag 3

18. Mai 2022

Tagebuch

Um 7:15 Uhr kamen Frau Konradi und Herr Hübschmann in unser Zimmer und haben uns geweckt. Keiner wollte aufstehen, aber wir hatten nur 20 Minuten Zeit, uns zu waschen und anzuziehen. Wir sind zum atz gelaufen, wo schon das Frühstück gedeckt war. Es gab Brötchen, Rührei, Nudossi, Käse und Wurst sowie Erdbeeren, Pfirsiche, Äpfel, Tomaten und Gurke. Das Highlight war der Naturjoghurt. Der muss morgen unbedingt wieder auf dem Tisch stehen. Dann sind wir in den Gruppen zu unseren Stationen gegangen und haben da weiter gearbeitet. Ich (Gina) war bei der Station Lerntagebuch basteln. Da haben wir viel gemessen und geschnippelt, damit die Abstände stimmen. Und am Ende durften wir unser Lerntagebuch natürlich noch mit Aufklebern, Holzfigürchen und Stickern dekorieren.

Ich (Maja) war heute bei Frau Franz und mit Leonie haben wir das Interview für Herrn Stein vorbereitet und durchgeführt. Das Interview ist recht gut gelaufen. Wir haben uns viele Notizen machen können. Wir waren so schnell fertig, dass wir noch eine Stunde Zeit hatten, in der ich zum Filzen gegangen bin und mir einen zweiten Schrumpfkopf habe anfertigen können.

Dann gab es Mittag: es gab Kartoffeln mit Kräuterquark. Der Quark hat zwar geschmeckt, aber es waren zu viele Kräuter drin. Der Vanillepudding mit Schokosoße war sehr lecker. In der Mittagspause haben wir Kartenspiele gespielt.

Mit dem Bus sind wir zu einem Tierhof (LernErlebnis-Bauerhof) gefahren. Wir wurden begrüßt und es gab eine Erfrischung: einen besonderen aus Gänseblümchen selbst gemachten Tee und verschiedene Säfte. Wir durften verschiedene Produkte aus der Wolle von Alpakas anfassen, ein Teddy aus Babyalpakawolle, eine Seife, eine kuschlige Mütze und anderes. Das hat alles irgendwie nach Zitrone geschnuppert. Frau Schnippa hat eine Wachtel geholt, die wir streicheln durften. Selina durfte die Meerschweinchen in einer Transportbox zu einem Freilandkäfig tragen, wo sie frei gelassen wurden. Wer wollte, konnte sie jetzt streicheln. Wir sind weiter zu den Kühen gegangen, die wir mit Heu füttern durften. Dann sind wir weiter vorbei an den Schweinchen zu den Alpakas gegangen. Frau Schnippa hat sie am Halfter aus dem Gehege geführt und dann durften wir abwechselnd mit ihnen laufen. Zum Ende haben wir uns auf einem Rasen getroffen, wo die Jungs im Strandkorb gechillt haben und wer wollte, konnte neben den grasenden Alpakas sitzen. Leonie und Deborah wollten gar nicht mehr aus dem Meerschweinchen-Käfig heraus kommen. Bevor wir die Alpakas ins Gehege zurück gebracht haben, durften wir uns noch ein Maskottchen aussuchen: eine Fingerpuppe, die Glück bringen soll. Zum Abschied haben wir uns zu einem Gruppenfoto mit den Alpakas aufgestellt. Beim Rausgehen, haben wir Schokolade bekommen. Mit dem Bus sind wir wieder zurück zum atz gefahren. Jetzt haben wir Freizeit und dann gibt es Abendbrot. Danach schreiben wir in unser Lerntagebuch und haben noch einen Vortrag über Natur und Umwelt. Wenn wir heute Abend noch Zeit haben, spielen wir noch eine Runde Werwolf oder Flaschen drehen.

Gina & Maja

INISEK-Projekt mit der BOS Spremberg – Tag 2

17. Mai 2022

Tagebuch

Wir wurden durch den Wecker von Gina geweckt. Wir haben uns angezogen und wurden von Jenan zum Frühsport gezwungen. Im Regen sind wir gerannt, mussten dann aber abbrechen, weil wir nass wurden. Nach der Morgenhygiene, sind wir in das atz gelaufen. Da haben wir erst mal gefrühstückt. Es gab sehr gesundes Müsli, Brötchen und Brot mit Wurst, Käse, Marmelade, Honig und Nussi. Zu trinken gab es Tee, Kakao oder Wasser. In den Gruppen haben wir wieder begonnen, zu arbeiten. Ich (Maja) bin mit meiner Gruppe in die Schneiderei gelaufen. Als wir da ankamen, wurden wir von Frau Köstner begrüßt und in die Schneiderstube geführt. Da zeigte sie uns, was wir heute nähen: kleine Rucksäcke. Nach einer kleinen Einweisung, ging es direkt los. Die vorgeschnittenen Stoffe mussten einmal durchgerattert werden, damit die Stoffe nicht auftrennen. Jeder Nähmaschine ist vom Aufbau anders. Die Erfahrenen durften alleine nähen und die Jungs haben die Kordeln für ihre Rucksäcke geflochten. Frau Neumann und Frau Konradi haben geholfen, dass alle Jugendlichen am Ende einen Rucksack hatten. Nur die Kordeln müssen bei vielen noch eingesetzt werden. Das kann man auch zu Hause mit einer Sicherheitsnadel erledigen.

Ich (Victoria) war heute bei der Station, wo wir Emmer – ein Getreide – mit einem Mahlstein gemahlen haben. Gina hat mit einer Mühle, die sich gedreht hat, gemahlen. Mesam hat Hirse im Mörser gemörsert. Anschließend haben wir mit Wolle gefilzt und aus Kupfer Schmuck hergestellt.

Nach dem Mittagessen, es gab Gulasch mit wahlweise Reis, Spätzle oder Makkaroni und als Nachtisch Joghurt, haben die Gruppen gewechselt. Andere Gruppen haben an anderen Stationen ihre Aufgaben erledigt. Zum Beispiel Lerntagebuch gebastelt, Interview vorbereitet und am Naturbeobachtungsstand weitergearbeitet. Die Fotogruppe hat währenddessen von allen Stationen Fotos gemacht.

Zum Kaffee gab es Schokoladenkuchen mit Aprikosen und Kakao. Dann hatten wir Freizeit, wir haben Karten gespielt oder miteinander geschnattert. Gleich gibt es Abendbrot. Dann dürfen wir uns im NORMA Knapperzeug kaufen gehen, bevor wir weben.

Maja & Victoria

INISEK-Projekt mit der BOS Spremberg – Tag 1

16. Mai 2022

Tagebuch

Um 8:30 Uhr trafen wir uns auf dem Busbahnhof Spremberg und sind ca. 10 Minuten bis zum Busbahnhof Schwarze-Pumpe gefahren. Da sind wir umgestiegen und noch mal 20 Minuten gefahren. Ausgestiegen sind wir an der Haltestelle Alte Dorfschule, da wo wir schlafen. In der Alten Dorfschule sind wir in Gruppen in unsere Zimmer gegangen, haben unsere Koffer abgestellt und erst mal gelüftet. Dann haben wir unsere Betten bezogen. Dafür hatten wir 10 Minuten Zeit. Manche Gruppen haben Regeln für ihr Zimmer aufgestellt. Wir haben uns auf dem Hof der Alten Dorfschule getroffen und Frau Konradi hat uns in die Arbeitsgruppen aufgeteilt. Dann sind wir zum atz gelaufen. Hier haben wir eine Belehrung bekommen und die Werkzeuge wurden uns erklärt. Herr Feistauer hat uns eine Führung durch die atz-Ausstellung gegeben und uns dabei erklärt, was die Menschen im Mittelalter wofür genutzt haben. Anschließend hatten wir zehn Minuten Zeit, um in der Ausstellung die Aktivteile auszuprobieren außer die Spinnräder. Endlich gab es Mittagessen, zur Auswahl standen ein leckerer Gemüseeintopf und Kartoffelbrei mit Rührei. Zum Nachtisch gab es Obst: Honigmelone, Physalis und Kiwi. Nach einer Mittagspause gingen wir als Arbeitsgruppen zu den jeweiligen verschiedenen Stationen. Ich (Gina) war Draußen beim Naturbeobachtungsstandbau. Wir haben Holz gesägt und die zwei Außenseiten fertig zusammengebaut. Ich (Jenan) war in der Werkstatt und habe bei Herrn Martin Webkämme hergestellt. Dazu haben wir Holz gesägt, geschliffen, gebohrt und alles zusammengeklebt. So sind 18 Webkämme in drei Stunden entstanden. Ich (Ola) war bei der Station, wo wir Schmuck aus Kupfer und Leder hergestellt und mit Filz gearbeitet haben. Ich habe mir ein Lederarmband und eine Katze aus Filz angefertigt. Zum Kaffee gab es leckeren Kuchen, Kakao und rote Äpfel. Frau Schimmack und ihre Söhne haben mit uns Körbe geflochten. Die sehen wunderschön aus. Nach dem Korbflechten hatten wir noch ein wenig Freizeit und haben Flaschen drehen gespielt. Zum Abendbrot haben wir gegrillt: es gab Würstchen mit Nudelsalat oder Brötchen und gegrilltes und normales Gemüse. Jetzt holen wir unsere Jacken in der Alten Dorfschule und gehen dann auf Nachtwanderung.

Gina, Jenan, Ola & Mesam

Spurensuche entlang der Tagebaukante – Tag Drei

12. Mai 2022

INISEK-Projekt mit der Europaschule „Marie & Pierre Curie“ Guben

In der Nacht war es sehr windig, dadurch hat das Zelt sehr gewackelt und wir sind öfter wach geworden. Heute sind wir den ganzen Tag im atz geblieben. Nach einem sehr entspannten Frühstück mit Müsli, Brötchen und Kakao, haben wir unsere Sachen gepackt, da wir heute Abend abreisen. Danach ging es gleich an den Gips. Am letzten Tag hier konnten wir endlich kreativ werden. Wir haben neue Techniken kennengelernt und verschiedene Werkzeuge dafür benutzt. Wir experimentierten außerdem mit Naturfarben.

Mir hat die Arbeit mit dem Gips Spaß gemacht. Ich habe sehr schöne Gips-Platten gemacht (Neela) Leider zerbrach mein erstes Kunstobjekt, deswegen habe ich es noch mal gemacht und wie erwartet, hat es diesmal geklappt. (Lucy) Ich habe mir ein Katana aus Holz geschnitzt. (Charlot)

Zwischendurch gab es Mittagessen, das total lecker war: Nudeln mit irgendeiner Suppe (Anmerkung der Redaktion: Geflügelgulasch) Beim Mittagessen haben wir viel gelacht.

Am Nachmittag haben wir als Bonus noch mal mit den Schwertern gekämpft. Zuvor durften wir mit einem speziellen Speer werfen. Das war cool. Mir gefiel das Nachmittagsprogramm am besten. (Lisa)

Dann gab es Kuchen. Der war sehr lecker. Jetzt schreiben wir in unsere Lerntagebücher und füllen Fragebögen aus. Dann bereiten wir die Präsentation für morgen in der Schule vor.

Emelie, Jasmin, Melissa, Anna & Lea