Aktuell

Vortrag „Spieglein, Spieglein“ fällt aus

13. Oktober 2018

Der Vortrag „Spieglein, Spieglein, was Frau Luna rät“ am 13. Oktober 2018 fällt aus privaten Gründen aus. Die Referentin hatte einen Autounfall. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Das atz-Team

Einbaum sticht in See

23. Juli 2018

Das Museum Dümmer in Lembruch feierte am 20. Juli 2018 sein fünfzigjähriges Bestehen.

Die Fundorte der Jungsteinzeit und Bronzezeit am Dümmer, die dort ausgestellt sind, kennt jeder Archäologe, bieten sie doch einen bemerkenswerten Einblick in die Übergangszeit von der Zeit der Jäger und Sammler in die Epoche der Sesshaftwerdung. Nachdem das Fragment des ältesten Wasserfahrzeugs Niedersachsens aus dem Museum in die Ausstellung im Landesmuseum in Hannover verbracht worden war, konnte die Lücke im Ausstellungsbereich 2016 bereits durch einen Nachbau eines Einbaums geschlossen werden. Dieser hatte aber nie Wasser unter dem Kiel gehabt.

Aus Anlass des Jubiläums wurde daher ein schwimmfähiger Einbaum in Auftrag gegeben, der vom Leiter des ATZ, Dr. Hans Joachim Behnke und dem Archäotechniker Thorsten Helmerking in 170 Arbeitsstunden direkt am Museum gebaut wurde. Täglich wurden zahlreiche Touristen in die Kunst des steinzeitlichen Einbaumbaus eingewiesen, und die Bevölkerung half tatkräftig mit, als das fertige Boot an den Dümmerstrand befördert werden musste.

Am 20. Juli wurde das Boot in einer feierlichen Zeremonie zu Wasser gelassen, getauft und anschließend gepaddelt. Der Einbaum wird auch in der kommenden Woche gefahren werden können, wenn zahlreiche Archäotechniker aus ganz Deutschland im Rahmen einer Festwoche allen Besuchern des Museums vorgeschichtliche Handwerkstechniken wie Bronzeguss und Eisenherstellung zeigen, um nur einige Beispiele zu nennen. Der Einbaum verbleibt anschließend auf dem Dümmer und steht dem Museum für museumspädagogische Veranstaltungen zur Verfügung. Die Erbauer hoffen, dass der Einbaum noch viele Jahre läuft. Nur dann können Untersuchungen an der Außen- und Innenseite vorgenommen werden, denn die Oberflächenherstellung ist archäologisch noch nicht abschließend geklärt.

Das Archäotechnische Zentrum

17. Juli 2018

Von der Kohlengrube Clara zum Clara See und zum Archäotechnischen Zentrum (kurz ATZ) Welzow.

Als Feuerwache verschlossen und vergessen – mit dem ATZ erwacht und geöffnet.

Archäologie als Unterrichtsfach, wo gibt es das? Im ATZ!

Unzählige Repliken aus 12.000 Jahren Menschheitsgeschichte machen die Urgeschichte von Hausbau, Energie, Nahrungsbeschaffung, Handwerk und Mobilität im ATZ greifbar.

Ein Baum, ein Boot, ein Einbaum! Gebaut mit Werkzeug aus der Eisenzeit und dem Mittelalter (Axt, Hohldechsel und Beitel).

Ein mittelalterliches Dorf (Klein Görigk) in Vergessenheit versunken, im ATZ als Freilichtinstallation wieder aufgebaut.

Hölzer aus archälologischen Ausgrabungen werden im Clara See aufbewahrt und vor weiterem Verfall bewahrt und damit für kommende Forschergenerationen erhalten.

Das ATZ selbst wird getragen vom Förderverein des Archäotechnischen Zentrums e. V. mit Sitz in Welzow – der Stadt am Tagebau.

Das ATZ töpfert das nächste Mal am 17. Oktober

16. Mai 2018

Einmal im Monat treffen sich die fleißigen Handwerker und Handwerkerinnen um Herrn Dr. Behnke und töpfern gemeinsam Ware für den Verkaufsshop. Neben historischen Gefäßen und Dekorationsartikeln können auch kreative Stücke für den Eigenbedarf hergestellt werden. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Interessenten sind herzlich Willkommen! Getöpfert wird in der Regel von 18 bis 20 Uhr. Übrigens: Die Liste mit allen Workshop-Terminen für das Jahr 2018 liegt im Shop des ATZ aus.

Alle Termine auf einem Blick:

17.01.2018, 14.02.2018, 14.03.2018, 18.04.2018,
16.05.2018, 20.06.2018, 18.07.2018, 15.08.2018,
19.09.2018, 17.10.2018, 14.11.2018, 12.12.2018
jeweils in der Zeit von 18 bis 20 Uhr

 

Das ATZ spinnt das nächste Mal am 17. Oktober

16. Mai 2018

Einmal im Monat trifft sich im Archäotechnischem Zentrum in Welzow die Spinngruppe, die sich aus der Veranstaltung „Das ATZ spinnt!“ ergeben hat. Wer Lust und Laune hat kommt einfach dazu, spinnt mit oder lauscht den rauschenden Spulen und den Geschichten, die die fleißigen Spinnerinnen um Helga Tetsch bei ihrer Arbeit am Spinnrad zu erzählen haben. Gesponnen wird in den „Wintermonaten“ in der Zeit von 16 bis 18 Uhr und in den „Sommermonaten“ in der Zeit von 17 bis 19 Uhr. Bitte, so Sie eins haben, das eigene Spinnrad mitbringen! Für Neueinsteiger befindet sich ein Spinnrad zum Probieren im ATZ.

Übrigens: alle Termine zum Spinnen für das Jahr 2018 liegen im ATZ-Shop aus.

Alle Termine zum Spinnen auf einen Blick:

10.01.2018, 07.02.2018, 07.03.2018, 11.04.2018,
09.05.2018, 13.06.2018, 11.07.2018, 08.08.2018,
12.09.2018, 10.10.2018, 07.11.2018, 12.12.2018
November bis März von 16 bis 18 Uhr
April bis Oktober von 17 bis 19 Uhr