Archäologie im Tagebau, Mehr Informationen zum Archäologischen Zentrum Welzow

KONTAKT

Archäotechnisches
Zentrum Welzow

Fabrikstraße 2
03119 Welzow

Servicetelefon: 035751 28224
E-Mail: info(at)atz-welzow.de

Ausstellung
"Mensch - Holz - Archäologie"

Öffnungszeiten

November bis März:
Di. bis Fr. von 11 bis 16 Uhr

April bis Oktober:
Di. bis So. von 11 bis 17 Uhr

Eintritt
Erwachsene 3,00 Euro
Kinder 6 bis 16 Jahre 1,50 Euro

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Tagebuch Tag 3

Die Nachtwanderung gestern ging sehr spannend los. Frau Grün hat uns gesagt, an den Rändern wohnen vielleicht Wildschweine. Wenn wir welchen begegnen, sollten wir still stehen und uns ruhig verhalten. Wir sind über Straßen gelaufen und waren in alten Mittelalterkellern. Dann waren wir am Aussichtspunkt „Das Tagebaufenster“. Wir haben die Lichter der Tagebaubagger gesehen. Auf dem Rückweg hörten wir ein Grunzen. Alle blieben stehen und hielten sich aneinander fest. Das Grunzen wurde immer lauter und dann quiekte es auch noch. Auf einmal sprang etwas aus dem Busch heraus. Zum Glück war es nur Philipp, und kein Wildschwein. Manche Kinder waren sehr erschrocken und haben geweint. Zurück im atz gingen wir sofort in unsere Zelte und fielen in einen tiefen Schlaf. Heute Morgen war alles wieder gut. Nach dem Frühstück haben wir Schwirrhölzer gebaut. Das sind Hölzer die Geräusche als Signal machen. Zum Mittag gab es Kartoffelbrei mit Fischstäbchen und dazu Gurkensalat. Danach hatten wir etwas Freizeit, in der wir Volleyball gespielt haben. Dann haben wir unsere Schwirrhölzer bemalt und manche haben Muster in diese reingebrannt. Zum Kaffee gab es leckeren Kirschkuchen mit warmen Kirschen. Der war richtig lecker. Am Nachmittag haben wir mit Philipp Pech hergestellt. Wir haben das Braune von der Birkenrinde abgezogen und in das Feuer geschmissen. Das Weiße von der Rinde haben wir zu kleinen Röllchen gedreht und in ein Tongefäß getan. Wir haben zwei Löcher in die Asche gegraben und haben dahin die beiden Tongefäße gestellt. Darüber haben wir Holz und Birkenrinde gestapelt und alles angezündet. Nun musste es in Ruhe brennen. In der Zeit haben wir gespielt und mit einem Feuerbohrer versucht, Feuer anzuzünden. Als wir das Pech aus dem Feuer nehmen wollten, haben wir festgestellt, dass ein Tongefäß kaputt gegangen ist und das Pech darin verbrannt war. In dem anderen Tongefäß hat es geklappt. Birkenpech ist Steinzeitkleber, mit dem man beispielsweise Pfeilspitzen festklebt und man kann das Birkenpech immer wiederverwenden. Wir haben auch eine kleine Fackel damit gebaut. Bis zum Abendbrot haben wir in Rollenspielen dann noch mit den Schaumstoffwaffen gekämpft. Zum Abendbrot haben wir Spieße und Würstchen gegrillt. Dazu gab es Toast mit selbstgemachter Kräuterbutter und Gemüse. Anschließend haben wir noch eine Jagdszene der Steinzeitmenschen gesehen. Jetzt gehen wir tanzen und dann geht es ins Bett.

Helena W., Leonie, Amira, Finn, Laurin & Scott

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