Archäologie im Tagebau, Mehr Informationen zum Archäologischen Zentrum Welzow

KONTAKT

Archäotechnisches
Zentrum Welzow

Fabrikstraße 2
03119 Welzow

Servicetelefon: 035751 28224
E-Mail: info(at)atz-welzow.de

Ausstellung
"Mensch - Holz - Archäologie"

Öffnungszeiten

November bis März:
Di. bis Fr. von 11 bis 16 Uhr

April bis Oktober:
Di. bis So. von 11 bis 17 Uhr

Eintritt
Erwachsene 3,00 Euro
Kinder 6 bis 16 Jahre 1,50 Euro

Das ATZ bei Facebook

Besuchen Sie unsere Facebook-Seite

Aktuell

Tagebuch Landschaftsnutzung in der Niederlausitz – Ein Ferienprojekt für Kinder und Jugendliche

Gefördert mit Mitteln aus der Glücksspielabgabe der Lotterien und Sportwetten des Landes Brandenburg

TAG EINS SONNTAG

Nachdem wir alle unsere Zimmer im Landhaus des Hotels „Zum Gutshof“ bezogen hatten, trafen wir uns zu einer kleinen „Kennenlernrunde“ mit Herrn Küch im Empfangsbereich. Jeder hat sich kurz mit seinem Namen vorgestellt und erzählt, was er gerne in seiner Freizeit macht. Danach ging es zum Abendbrot in das Haupthaus. Gegen 18:45 Uhr waren alle wieder im Landhaus versammelt. Von da an hatten wir Freizeit, lernten uns besser kennen und konnten den Abend im Alleingang genießen. Die meisten haben jedoch Fernsehen geschaut.

Der Gruppenleiter

 

TAG ZWEI MONTAG

Heute war für uns ein sehr lehrreicher Tag im ATZ. Wir haben Vorträge über die Geschichte der Braunkohle und über die Rekultivierung gehört. Besonderen Spaß machte der Schwertkampf danach. Natürlich waren es keine echten Schwerter, sondern welche aus Schaumgummi. Wir lernten Kampftaktiken seit der Römerzeit kennen. Anschließend begannen wir unter der Leitung von Herrn Dr. Behnke und Herrn Küch einen „echten“ Hochsitz zu bauen. Das war toll, aber auch anstrengend. Nach dem Abendbrot im Hotel trafen wir uns vor dem Landhaus zur Jagd. Man konnte sich aussuchen, ob man in die Natur- oder in eine Jagdgruppe will. Die Jagdgruppen wurden in verschiedene kleinere Gruppen aufgeteilt und einem Jäger zugeordnet. Der Kraftfahrer verteilt Warnwesten und Ohrenstöpsel. Dann hieß es aufsitzen. Jeder bekam einen Platz in den Jeeps und wir fuhren in den Wald. Natürlich wurde jede Gruppe an einem anderen Ort abgesetzt. Wir haben lange gewartet und unsere Geduld wurde belohnt. Wir haben viele schöne Tiere gesehen, wie Hasen, einen Marderhund, zwei Bussarde und eine Ricke. Doch irgendwann ging auch die Zeit vorbei und wir wurden pitschnass und müde wieder eingesammelt. Geschossen wurde nichts. Was danach passiert ist, kann sich jeder vorstellen. Nach einer heißen Dusche sind wir allesamt todmüde ins Bett gefallen.

Annika & Ronja

TAG DREI DIENSTAG

Nachdem es schon die ganze Nacht über geregnet hatte und alles ziemlich nass war, gab es eine Programmänderung. Statt Holzarten im Wald zu bestimmen und Hölzer zu sammeln, beschlossen wir im ATZ zu bleiben. Da teilten wir uns in zwei Gruppen. Die eine Gruppe ging mit Frau Franz in die Keramikwerkstatt und stellte Lederarmbänder her. Die zweite Gruppe ging in den Epochengarten und lernte, wie man Feuer in der Vorgeschichte anmachte. Anschließend führte Herr Feistauer das schöne alte Handwerk Schmieden vor und jeder durfte sich an dem Handwerk auch selbst ausprobieren. Zu Mittag gab es leckeren Schweinebraten mit gesalzenen Bohnen und Kartoffeln.
Gut gestärkt machten wir uns an die Fertigstellung des Hochsitzes. Ein paar Feinarbeiten, wie das Verstärken des Stufenabstands, mussten noch erledigt werden. Hinterher stellten wir uns alle vor unserem Gesamtkunstwerk für ein Foto auf. Dazwischen gab es leckeren frisch gebackenen Blaubeerkuchen und Eis. Einige von uns stellten Vogelnistkästen und Appartements für Fledermäuse her. Morgen sollen die aufgehangen werden. Nach getaner Arbeit ging es zurück ins Landhaus, wo wir uns erstmal duschten. Dann gab es auch schon Abendbrot. Um 19 Uhr begann die „Spätvorstellung“: ein Vortrag über die Rekultivierung von Frau Uhlig-May, die Chefin der Rekultivierung bei der LEAG. Sie erklärte uns auch die Bedeutung der Farben des LEAG-Logos, wie die Flächen nach der Gewinnung der Kohle rekultiviert werden und warum es jetzt in der Lausitz so viele Seen gibt. Nach einem sehr langen, aber lehrreichen Arbeitstag, zogen wir uns in unsere Zimmer zurück. Und zack herrschte Totenstille. Alle waren fix und fertig!
Der Gruppenleiter

 

TAG VIER MITTWOCH

Nach dem Frühstück im Hotel sind wir mit Jeeps zur Rekultivierungsfläche gefahren. Dort wartete schon der Vogelmensch (der Ornithologe Herr Beschow Die Redaktion), der uns interessante Fakten über verschiedene Vogelarten erzählt hat. Wir haben sehr viele schöne Vögel durch ein spezielles Fernrohr gesehen, zum Beispiel eine Goldammer und ein Braunkehlchen. Außerdem war auf diesem ornithologischen Lehrpfad auch ein Feuchtgebiet, wo ein Frosch (eine Kreuzkröte Die Redaktion) drin saß, den wir sogar streicheln konnten. Wir haben noch eine italienische Heuschrecke (Schönschrecke Die Redaktion), ein Gottesanbeterin, einen Hasen, einen Bussard, Feld- und Heidelerchen, zwei Kraniche, einen jungen Falken, Haubentaucher und eine Ricke gesehen. Unterwegs haben wir ein paar Blutreizker gesammelt, die die Betreuerinnen zum Abendbrot essen wollten. Wir Kinder wollten davon nichts hören, weil wir keine Pilze mögen. In einem sumpfigen Gebiet haben wir frische Wildschweinspuren entdeckt. Nach gefühlten 10 Stunden Wanderung, sind wir endlich am Hühnerwasser angekommen und alle wollten nur noch ausruhen. Aber da wartete schon der Wassermann (Dr. Gerwin Die Redaktion), der uns das Hühnerwasser erklären wollte. Da wir aber alle zu müde waren, um zu zuhören, haben wir die Führung abgebrochen und sind wieder zurück gelaufen. Gott sei Dank kam Doktor Behnke mit dem Mittagessen. Es gab Suppe. Sogar die Wählerischen unter uns haben sich Nachschlag geholt. Danach ging es ins Hotel, wo wir eine halbe Stunde Mittagsruhe halten durften. Etwas ausgeruhter ging es dann sofort weiter im Programm. Es kam ein Bus, der so groß wie ein LKW war (MTW = Mannschaftstransportwagen Die Redaktion) und fuhr uns in den Tagebau. Dort sahen wir live die weltgrößte Maschine auf der Welt mit eigenen Augen: den Schaufelradbagger. Dieser hat den Sand von der Kohle hochgebaggert und auf ein Förderband geworfen. Das Förderband lief einmal um den Tagebau herum und brachte den Sand zu einer anderen Maschine. Von der wurde der Sand wieder verteilt. Wir haben auch die Braunkohle gesehen und durften uns jeder etwas mitnehmen. Der Mannschaftstransportwagen fuhr uns gleich weiter zum ATZ. Dort wartete schon der Kuchen auf uns, der sehr lecker war. Im Garten haben wir jeder ein Zinnobjekt gießen können. Es gab Pfeilspitzen, Blumen, Herzen, Kreuze und Fische zur Auswahl. Wir haben uns für eine Blume und einen Fisch entschieden. Das Aufhängen der Nistkästen mussten wir verschieben, weil es anfing zu regnen. Trotzdem haben wir mit Herrn Feistauer gegrillt. Es gab Würstchen, Nudel- und Gurkensalat, aber leider auch jede Menge Regen. Mit dem atz-Shuttlebus ging es zurück in das Landhaus des Hotels. Wir jubelten, weil wir nun Freizeit hatten.

Ronja & Annika

 

TAG FÜNF DONNERSTAG

Nach dem Frühstück wartete schon der atz-Shuttle vor dem Landhaus. Im ATZ teilten wir uns in drei Gruppen. Es gab drei verschiedene Stationen. An der ersten erfuhren wir Informationen über den Wolf. Herr Küch spielte uns Wildschweinlaute vor und simulierte Lockrufe der Jäger für die Wildschweine. An der zweiten Station lernten wir, was in einem Jagdrucksack alles drin sein sollte. David zeigte uns unter anderem Mückenspray, ein Seil zum Bergen von Wild, Handschuhe und vieles mehr. An der dritten Station wartete schon Herr Feistauer, der uns das Bogenschießen lehrte. Wir haben mit einem Langbogen auf ein Pappwildschwein geschossen. Erstaunlicher Weise waren wir richtig gut. Zwischendurch haben wir unsere Lunchpakete aufgefuttert, wie hungrige Wölfe. David und Maximilian haben dann noch Pizzabrötchen geholt und gebacken, die wir auch gierig verschlangen. Nach der Mittagspause kamen zwei Frauen und ein Mann (Herr Gründer Die Redaktion), die sich mit Jagdwaffen und Jagdhörner auskannten. Sie haben uns Interessantes über die Waffen und Jagdhörner berichtet. Wir durften sogar die Hörner ausprobieren, es war ein buntes Klangdurcheinander. Am Ende kamen auch noch die Hundeleute mit ihren Hunden (die Hundeführer des KJV). Wir lernten Dackel, Münsterländer und viele andere Hunde kennen. Die Hundeleute haben uns Tricks mit ihren Hunden vorgeführt. Am Ende gingen wir noch zum Clara See und es wurden Sachen in den See geworfen, so dass der Hund fröhlich ins Wasser sprang und sie wieder herausholte. Nach diesem beeindruckenden Schauspiel kehrten wir wieder zurück ins ATZ. Da hing schon ein Kesselgulasch über dem Lagerfeuer. Alle hauten kräftig rein und holten sich sogar noch eine zweite Portion. Dann fuhren wir zurück zum Landhaus, gingen zeitig schlafen, da wir früh um drei zur Jagd aufbrechen wollten. Alle außer Gordan wollten mit. Sogar wir Schlafmützen.

Annika & Ronja

TAG SECHS FREITAG

Früh um drei weckten uns die Erzieher zum Abmarsch in die Natur, um das Wild zu beobachten. Leider haben wir diesmal überhaupt nichts gesehen. Auf dem Rückweg liefen uns zum Glück noch zwei Rehe über den Weg, die uns den Tag retteten. Angekommen im Landhaus fielen wir sofort in die Betten und in einen tiefen Schlaf. Irgendwann machten wir uns auf den Weg ins Revier und lernten viel interessante Fakten über Tier und Wald. Am spannendsten jedoch war das Skelett einer Bache, die von einem Wolf gerissen wurde. Zurück im Landhaus gab es Pommes mit Fischstäbchen. Alle strichen sich zufrieden über den Bauch. Danach ging es an die Arbeit. Alles Erlebte sollte zur Erinnerung aufgeschrieben werden. Außerdem haben wir eine Überraschung für unsere Eltern vorbereitet. Wir freuen uns schon auf morgen.

Annika & Ronja

Mehr aktuelle Neuigkeiten aus dem Archäotechnischen Zentrum Welzow >>
Newsfeed abonnieren