Archäologie im Tagebau, Mehr Informationen zum Archäologischen Zentrum Welzow

KONTAKT

Archäotechnisches
Zentrum Welzow

Fabrikstraße 2
03119 Welzow

Servicetelefon: 035751 28224
E-Mail: info(at)atz-welzow.de

Ausstellung
"Mensch - Holz - Archäologie"

Öffnungszeiten

November bis März:
Di. bis Fr. von 11 bis 16 Uhr

April bis Oktober:
Di. bis So. von 11 bis 17 Uhr

Eintritt
Erwachsene 3,00 Euro
Kinder 6 bis 16 Jahre 1,50 Euro

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Aktuell

Projektwoche Mittelalter der Friedrich-Starke-Grundschule Elsterwerda

Tagebuch Tag Eins – 18. September 2017

Heute Morgen haben wir uns auf dem Bahnhof getroffen, um mit dem Zug nach Welzow zu fahren. In Neupetershain sind wir in den Bus umgestiegen, der uns bis direkt vor die Jugendherberge gebracht hat. Dann haben wir uns in unseren Zimmern eingerichtet und es uns da bequem gemacht. Um zehn wurden wir ins ATZ abgeholt. Da wartete schon Herr Feistauer auf uns, der mit uns in die Ausstellung gegangen ist. Dort durften wir alles anschauen, anfassen und ausprobieren. Renato durfte eine Rüstung aus dem Mittelalter anziehen. Dann durften wir bei der Vorbereitung des Mittagessens mithelfen. Es gab Nudeln mit Käse-Sahne-Soße, die lecker schmeckten. Wer wollte, konnte sich auf seine Nudeln auch Zucker mit Zimt drüber streuen. Nach dem Essen hatten wir eine Pause, in der wir auf die Bäume geklettert sind. In einer Führung durch den Garten erfuhren wir, was die Menschen im Mittelalter zum Essen machen benutzt haben. Später in einem Gespräch hörten wir, wie die Nahrungsmittel im Mittelalter haltbar gemacht wurden: nämlich mit Salz, mit Eis aus den gefrorenen Gewässern im Winter und durch räuchern. Dann haben wir Teig mit Hefe für Brötchen geknetet. Im Garten warteten schon die anderen mit dem frischen Pflaumenkuchen auf uns. Wir haben uns in vier Gruppen aufgeteilt und anschließend ging es in einen Wettbewerb, wer das meiste Mehl mahlen würde. In vier Stationen konnten wir das Getreide dreschen, worfeln, mahlen und zum Schluss die aus dem Teig geformten Brötchen in einem Lehmbackofen backen. Jetzt geht es zurück in die Jugendherberge, wo es nach der anstrengenden Arbeit hoffentlich was zu essen gibt. Die Brötchen jedenfalls sind gut gelungen.

Anja & Mariella

Tagebuch Tag Zwei – 19. September 2017

Zum Abendbrot am gestrigen Tag gab es Nudeln mit Tomatensoße und unsere selbst gebackenen Brötchen. Als Nachtisch gab es Melone. Wir hatten einen tollen Spieleabend mit Spielen wie „Mensch ärgere dich nicht“, „Mau mau“ und „Skip-Bo“, bevor es ins Bett ging. Wir schlafen in Doppelstockbetten. Die Jungs haben zwei Zimmer und die Mädchen haben ein Zimmer.

Durch den Krach der Mädchen sind wir morgens aufgewacht. Nach der Morgenhygiene, gab es ein reichhaltiges Frühstück in der Alten Dorfschule. Dann gingen wir zum ATZ, wo wir uns einen Film über die Braunkohle angeschaut haben. Mit einem MTW (Mannschaftstransportwagen) sind wir anschließend in den Tagebau Welzow-Süd gefahren, von dem wir auch die Türme des Kraftwerks Schwarze Pumpe aus sehen konnten. Wir durften auch Millionen Jahre alte Kohle und Holz mitnehmen. Mit dem MTW ging es wieder zurück in das ATZ, wo im Epochengarten schon die Suppe im Hordentopf brodelte. Eric hat als Nachtisch Schokopudding ausgeschenkt. Florian und Linus haben am meisten rein gehauen. Im Anschluss haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe hat Feuer wie im Mittelalter gemacht, Birkenpech und Zunder zum Feuer machen hergestellt. Die andere Gruppe hat sich von Herrn Dr. Behnke das Mittelalter mit einer PowerPoint-Präsentation erklären lassen. Nach einer kurzen Pause haben wir im Hörsaal einen Test darüber geschrieben. Eric hat als Einziger 19 Punkte, also eine 1 geschafft. Nach der Vesper haben wir die Gruppen gewechselt. Leider ist uns das Birkenpech nicht so gut gelungen, weil das Feuer zu heiß war. Statt der gewünschten 600 Grad, waren es mindestens 800 Grad und so ist das Birkenpech regelrecht zu Staub zerfallen. So hat es uns Herr Hut erklärt. Jetzt geht es durch das Mittelalter von Welzow zurück in die Jugendherberge, wo es dann Abendbrot gibt. Wir wissen aber noch nicht, was. Wir freuen uns schon auf die Abendwanderung.

Eric & Florian

Tagebuch Tag Drei – 20. September 2017

Als wir gestern Abend in der Jugendherberge ankamen, gab es gesundes Abendbrot aus Obst und Gemüse. Wir finden es gut, dass wir nach dem Essen noch Spielen und nach Draußen gehen dürfen.

Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück wieder in das ATZ gelaufen. Hier angekommen, haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe ging in den Epochengarten, wo sie Schnüre aus Bast gedreht haben. Die zweite Gruppe hat Schmucknadeln sogenannte Fibeln in der Werkstatt hergestellt. Nach einer Stunde haben wir gewechselt. Zum Mittag gab es leckeres mittelalterliches Krautfleisch, welches allen gut geschmeckt hat. Danach hörten wir von Herrn Hut eine PowerPoint-Präsentation über mittelalterliche Berufe. Wir staunten, wie viele Berufe es schon im Mittelalter gab. Nach einer kurzen Pause haben wir mittelalterliche Berufe erraten gespielt. Jeder zog einen Zettel aus einem Korb, auf dem ein Beruf stand. Diesen Beruf musste er dann mit einer Geste nachstellen und die anderen raten. Das war sehr lustig. Danach gab es zur Vesper einen leckeren Selterskuchen mit Schokoladenüberzug. Im Anschluss gab es ein Stechen der führenden Spieler im Berufe raten. Eric gewann mit einer „tollen“ Hübscherin-Darstellung. Vom Berufe raten ging es direkt zum Schmied, wo wir uns alle ein Funkeneisen herstellen konnten. Überlegt mal, wozu man so ein Funkeneisen gebrauchen könnte? Die Auflösung gibt es zu Hause. J Wir hoffen nicht, dass die Feuerwehr vor der Tür steht. Jetzt geht es gleich zurück in die Jugendherberge, wo wir Abendbrot essen und noch ein wenig Freizeit haben werden.

Lena & Cassandra

Tagebuch Tag Vier – 21. September 2017

Auf Grund des beträchtlichen und reichhaltigen Tagesangebotes und der anschließenden Nachtwanderung sind wir leider nicht dazu gekommen, heute Tagebuch zu schreiben.

Die Redaktion

Tagebuch Tag Fünf – 22. September 2017 Abreisetag

Redestab mit allen Beteiligten

Das Ganze toll fanden: Lukas, Max, Steven, Erich, Anja, Cassandra, Melanie, Jeremy, Linus und Eric.

Das Schnitzen fanden cool: Lukas, Kai, Florian, Erich, Anja, Mariella & Melanie. Manuel fand das Schnitzen zu schwer und hat sich auch geschnitten. (Es gibt ein altes Sprichwort: Ungeschicktes Fleisch muss weg!)

Spaß beim Erlernen der Kampftechniken seit der Römerzeit hatten Lukas, Max, Kai, Lena, Erich, Anja, Cassandra & Jeremy. Wobei Jeremy der Sieger über alle war. Selbst über Paul und Herrn Hut!

Die Funken beim Schmieden ließen ordentlich sprühen: Lukas, Max, Florian, Lena, Steven, Renato, Manuel, Erich, Anja, Cassandra, Linus und Eric. Doof war, dass sich Lukas dabei auf den Daumen schlug. (Auch hier fällt uns das alte Sprichwort mit dem ungeschickten Fleisch wieder ein.)

Freude an der Herstellung der Fibeln (Gewandschließnadeln) hatten Lukas, Steven. Das Feuer auf mittelalterliche Art entfachten gerne Lukas, Kai und Linus. (Eine echte Männerarbeit eben!)

Sich gut unterhalten auf der Nachtwanderung fühlten sich Lukas, Lena, Renato, Anja, Cassandra, Melanie und Jeremy. (Die Mädchen haben auch ordentlich gequietscht!)

Die Tagestour zu den Giganten aus Stahl in den Tagebau Welzow-Süd gefiel Renato, Mariella, Melanie und Eric.

Die Bastschnur drehten mit viel Engagement Kai, Florian, Lena und Erich.

Den Weg vom Korn zum Brot fand Lena interessant.

Beim Mittelalterberufe erraten hatten besonders viel Spaß Lena, Steven, Manuel & Erich. Zur vorbereitenden PowerPoint-Präsentation muss aber nicht ganz so viel geredet werden, findet Lena. Die Bilder reichen auch. (Sicher???)

Das gute Essen vor allem den leckeren Kuchen lobten Max, Kai, Florian, Mariella und Cassandra. Cassandra fand den Qualm vom Feuer doof. Alles roch danach, vor allem die Haare mussten jeden Abend gewaschen werden. (Die Menschen im Mittelalter rochen alle lecker nach Knackwurst. Zum Glück dürften alle gleich geduftet haben. Tja, wenn man warm essen möchte, muss man über offenem Feuer kochen!)

Ansonsten fand Renato noch die Abendwanderung schön, Mariella hatte insgesamt viel Spaß, Eric hat viel bei der gehaltenen PowerPoint-Präsentation über das Mittelalter gelernt, Linus könnte auf den anschließenden Test dazu gerne verzichten, Jeremy fand den Grubenbrand mit Dr. Behnke lustig, vor allem als der Doktor Despacito sang.

Pauls Hilfe beim Schnitzen zum Beispiel fanden Lukas und Kai richtig gut.

„Paul war cool. Herr Hut war lustig!“ fand Kai.

Frau Hirschnitz konnte beobachten, dass die Kinder ihren Spaß hatten und voll dabei waren. „Es waren tolle Tage und ein schöner Zusammenhalt!“

Frau Wittich hatte Zeit, alle gut kennenzulernen. Sie fand es schade, dass sie den Schwertkampf der Kinder verpasst hat. Die Tour in dem Tagebau war ihr Highlight.

Frau Lehmann fand es toll, dass die Eltern ihren Kindern diese Woche ermöglicht haben! Sie durfte die Kinder mal von einer ganz anderen Seite kennenlernen, Erichs Beweglichkeit zum Beispiel beim Schwertkampf. Schön fand sie auch, dass Florian und Cassandra ihr Heimweh überwinden konnten.

Max fand gut, dass man immer Beschäftigung hatte. Lukas schätzte es sehr, dass alle in der Freizeit zusammen waren, gemeinsam was unternahmen und miteinander spielten. Auch Melanie fand, dass die Klasse in der Woche mehr Zusammenhalt hatte. Man redete zusammen.

Frage vom ATZ: „Kann das vielleicht daran liegen, dass die Handys nicht mit auf Klassenfahrt durften?“ Antwort von Melanie: „Ja, Handys weg war schon cool!“

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