Archäologie im Tagebau, Mehr Informationen zum Archäologischen Zentrum Welzow

KONTAKT

Archäotechnisches
Zentrum Welzow

Fabrikstraße 2
03119 Welzow

Servicetelefon: 035751 28224
E-Mail: info(at)atz-welzow.de

Ausstellung
"Mensch - Holz - Archäologie"

Öffnungszeiten

November bis März:
Di. bis Fr. von 11 bis 16 Uhr

April bis Oktober:
Di. bis So. von 11 bis 17 Uhr

Eintritt
Erwachsene 3,00 Euro
Kinder 6 bis 16 Jahre 1,50 Euro

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Aktuell

Aus Weide wird eine hübsche Schwinge ab 09. März

Wie befördert man in der Vorgeschichte die tönerne Ware sicher auf dem Markt? Wie bringt man das Gemüse aus dem Garten unbeschadet ins Haus? Wie gelangt die Wäsche aus dem Zuber in den Vorgarten, um da aufgehängt an einer Leine vom Wind durchgeweht zu trocknen? Behälter aus Kunststoff gab es damals noch nicht. Die Menschen wussten sich allerdings zu helfen. Was heute oft nur noch als dekorativer Helfer in Haus und Hof genutzt wird, war der Transportbehälter des Mittelalters schlechthin: der Korb aus Weide. Seit der Mittelsteinzeit erleichtert der Korb den Menschen die Verfrachtung von allerlei Gebrauchswaren. Es gab ihn in allen Größen und unterschiedlichen Formen. Eine davon ist die Schwinge, ein großer länglicher Korb, der bequem unter den Arm passte und auf der Hüfte getragen werden konnte. Daher vielleicht auch der Name Schwinge. Bis zur Industrialisierung der Landwirtschaft, ist er hauptsächlich in den ländlichen Regionen Europas weit verbreitet. Wer keinen Korb hatte, konnte keine Kartoffeln lesen. Wie man sich nun eine solche Schwinge selber aus Weide herstellen kann, erlernt man in einem Dreitageworkshop im Archäotechnischen Zentrum. Unter der Anleitung von Dr. Hans Joachim Behnke flicht man aus Weide eine hübsche Schwinge. Der Kurs startet am 9. März um 17 Uhr mit der Erstellung des Rahmens. In den Folgeterminen am 16. und 23. März wird dann in der Zeit von 17 bis 19 Uhr der Korb mit Weide ausgeflochten. 20,00 € kostet die Teilnahme an diesem kreativen Workshop, aus dem man nicht nur ein brauchbares Dekostück mit nach Hause nimmt, sondern obendrein noch altes Handwerk erlernen kann.

 

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