Archäologie im Tagebau, Mehr Informationen zum Archäologischen Zentrum Welzow

KONTAKT

Archäotechnisches
Zentrum Welzow

Fabrikstraße 2
03119 Welzow

Servicetelefon: 035751 28224
E-Mail: info(at)atz-welzow.de

Ausstellung
"Mensch - Holz - Archäologie"

Öffnungszeiten

November bis März:
Di. bis Fr. von 11 bis 16 Uhr

April bis Oktober:
Di. bis So. von 11 bis 17 Uhr

Eintritt
Erwachsene 3,00 Euro
Kinder 6 bis 16 Jahre 1,50 Euro

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Aktuell

Klassenfahrt der Astrid-Lindgren-Grundschule Spremberg

Tagebuch Tag Eins

Wir haben uns heute Morgen an der Schule getroffen, sind in die Autos eingestiegen und sind zum atz gefahren. Da angekommen, haben wir unsere Sachen im Zelt verstaut und unser Nachtlager aufgeschlagen. Der Chef hat uns viel über das atz erzählt. Wir haben im Museum alles gelernt, vom Langbogen bis zum Schwert. Dann gab es Mittagessen, Nudeln mit Tomatensoße. Max, Frederick und Louis durften bei der Zubereitung helfen. Die haben ganz gut gekocht. Anschließend waren wir bei den Schafen. Da gab es ein Baby-Schaf, welches wir auf den Namen Moritz taufen durften. Es ist ganz niedlich und mäht ganz süß, es wird leider nicht von seiner Mama angenommen. Es ist erst 3 Tage alt. In vier Stationen durften wir den Weg vom Korn zum Brot im Mittelalter nachgestalten. Wir haben das Getreide unter anderem gedroschen und gemahlen. Das war lehrreich und hat Spaß gemacht. Jetzt können wir verstehen, wie schwer es die Menschen im Mittelalter hatten. Nach dieser Anstrengung haben wir uns aus dem selbst hergestellten Teig selber Fladenbrot über offenem Feuer gebacken. Dazu gab es leckere selbst hergestellte Dips. Dann hurra, haben wir unsere Badesachen geschnappt und es ging ab ins Freibad. Zurück im atz haben wir das Kämpfen mit Waffen im Mittelalter gelernt. Leider zog dann ein Gewitter auf und wir konnten kein Stockbrot und Würstchen am Lagerfeuer grillen. Stattdessen haben wir drin im Hörsaal unser Abendbrot gegessen. Jetzt waren wir duschen und nach dem Tagebau schreiben geht es zum Schlafen ab ins Zelt. Manch einer von uns ist auch schon ganz schön müde.

Frederick, Nico und Frau Nowotnick

Tagebuch Tag Zwei

Heute Morgen sind wir 5:45 Uhr wach geworden durch den Krach der Zeltnachbarn. Max und die Mädels haben zum Spaß rumgekreischt. Wir sind aufgestanden und haben bis zum Frühstück gespielt. Zum Frühstück gab es Brötchen, Nutella, Marmelade, Käse und Wurst. Anschließend haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt (Mädchen und Jungen) und sind zum Töpfern und zum Bastschnur drehen gegangen. Die Mädchen haben uns dabei hinterhältig mit Wasserbomben beworfen. Nach dem Handwerk hatten wir noch ein wenig Freizeit, in der wir gespielt haben. Danach gab es Mittagessen: Gemüsesuppe mit Hühnchen und Knoblauch. Uns Männern hat es sehr gut geschmeckt. Herr Feistauer wartete schon auf uns, um mit uns Schaumstoffwaffen fürs Aktivspiel am Nachmittag zu bauen. Als wir fertig waren, ging es ins Freibad. Wir haben uns gut abgekühlt. Im atz wartete schon leckerer Schokoladenkuchen auf uns, den wir dann beim Aktivspiel wieder abtrainiert haben. Zuvor mussten wir aber unser Nachtlager im Museum aufschlagen, weil es eine Unwetterwarnung gab. Danach haben wir in zwei Gruppen um den Besitz des Burgbergs mit Burg gekämpft. Wir hatten Schwerter, Speere und Schilde zum Schutz und Spezialwaffen zum Beispiel ein Doppelschwert. Der Endstand war ausgeglichen, mal hat die eine Gruppe, mal die andere gewonnen. Alle haben gut gekämpft. Wir begannen mit der Vorbereitung des Abendessens, während andere von uns schon duschen waren oder Kicker gespielt haben. Zum Abendessen gab es selbst gemachte Currywurst, viel Gemüse und Wurst und Käse. Dann gab es eine Versteigerung von Sachen, die in den Zelten vergessen wurden. Frau Gruß konnte alles, bis auf eine Socke versteigern. Jetzt geht der Rest noch duschen und da es regnet können wir leider nicht auf Nachtwanderung gehen. Aber Frau Gruß hat noch eine Überraschung für uns.

Nico, Frederick, Danilo und Herr Lachmann

Tagebuch Tag Drei

Die Kinder haben heute Morgen sehr viel länger geschlafen als gestern. Vielleicht lag es daran, dass sie die Nachtruhe im Museum verbracht haben oder aber auch daran, dass man auf Klassenfahrten abends gerne noch etwas länger aufbleibt, weil es so viele wichtige Dinge auszutauschen gibt. Nach einem Frühstück im Hörsaal wurde alles in die Koffer verstaut und das Gepäck im Empfang zum Abholen bereitgestellt. Ein letztes Mal trafen sich die Kinder im Counter, um im „Redestab“ die Klassenfahrt auszuwerten.

Liebe Eltern,

den Redestab am letzten Tag nutzen wir für die ständige Verbesserung unseres Angebotes. Dabei hat jedes Kind die Möglichkeit zu sagen, was es gut an der Klassenfahrt fand beziehungsweise doof. Diese Aussagen lassen wir in unsere außerschulische Bildungsarbeit einfließen. Was die Kinder gut finden, wollen wir mehr zum Inhalt unserer Einrichtung machen. Jaaa, auch wir wollen immer besser werden!

Hier nun das Ergebnis dieses Redestabs. Zehn Kinder fanden alles toll. Insbesondere sechzehn Kinder genossen das Kämpfen und das Erstürmen des Burgbergs. Als ein Erlebnis, in einem Zelt zu schlafen, empfand es ein Kind. Acht Kinder begrüßten besonders die Abkühlung im Freibad Welzow. Und unseren kleinen Moritz, das verstoßene Lamm, haben zwei Kinder besonders ins Herz geschlossen.

Drei Kinder fanden die Ameisen im Zelt blöd. (Wir werden sie besser trainieren! Versprochen!) Das Wasser im Freibad fand ein Kind zu kalt. (Alle anderen fanden es aber gut so kühl.) Zwei Kinder hatten keinen Spaß beim Bastschnur drehen und ein Kind fand es schade, dass die Nachtwanderung ausgefallen ist. (Wir hatten eine Unwetterwarnung bekommen und wollten kein Risiko eingehen.)

Frau Nowotnick lobte die Klasse sehr. Das zweite Lob ging an das Team vom atz. Alles lief so harmonisch ab. (Wir sind aber auch pflegeleicht!) Insbesondere fand sie toll, dass die Kinder hier so viel selbst tun durften. Sie würde es begrüßen, wenn es mehr Bänke in der Einrichtung gäbe. Toll fand sie auch unseren Moritz und sie lobte das Essen unserer Küchenfee Moni. Wir sollen weiter so machen. (Dankeschön, das machen wir!)

Frau Gruß bedankte sich für die Rund-um-Betreuung und die tolle Mischung des Angebotes. Auch sie lobte alle Betreuer. Die Disziplin der Klasse war einfach toll. Es gab keine großen Zankereien, alles konnte untereinander und im Guten geklärt werden. Die Klasse hat sich als Team gut zusammen gerauft. Ein großes Dankeschön schickte sie in Richtung Oma (Frau Nowotnick) und Papa (Herr Lachmann).

Herr Lachmann fand, die Kinder waren allesamt total lieb. Er fand die Idee ganz toll, dass wir im Garten ein, zwei mittelalterliche Duschen aufstellen, unter denen man an so heißen Sommertagen einfach mal eine kurze Abkühlung abholen kann.

Wir vom atz schließen uns den Aussagen der Lehrer und begleitenden Eltern und Omas an. Wir wünschen den Kindern gute Zeugnisse, eine schöne Zeit in den Sommerferien und dass sie alle gesund bleiben mögen.

Das atz-Team

 

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