Archäologie im Tagebau, Mehr Informationen zum Archäologischen Zentrum Welzow

KONTAKT

Archäotechnisches
Zentrum Welzow

Fabrikstraße 2
03119 Welzow

Servicetelefon: 035751 28224
E-Mail: info(at)atz-welzow.de

Ausstellung
"Mensch - Holz - Archäologie"

Öffnungszeiten

November bis März:
Di. bis Fr. von 11 bis 16 Uhr

April bis Oktober:
Di. bis So. von 11 bis 17 Uhr

Eintritt
Erwachsene 3,00 Euro
Kinder 6 bis 16 Jahre 1,50 Euro

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Aktuell

Das ATZ kocht am 16. Juli!

Im Archäotechnischen Zentrum Welzow steht die spannende Geschichte der Völkerwanderung im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung  „Das ATZ kocht!“. Das Team um Dr. Behnke widmet sich am 16. Juli 2015 ab 18 Uhr der Epoche zwischen der römischen Kaiserzeit und dem frühen Mittelalter. Mit dem Vorrücken der Hunnen 375 wird die Völkerwanderungszeit eingeläutet. Diese kommende dunkle Zeit ist gekennzeichnet durch Wanderbewegungen germanischer Gruppen quer durch Europa bis nach Nordafrika hinein mit allen Schrecknissen, aber auch bekannten Sagen und Geschichten.

Das westliche Römische Reich hatte es am Ende der Spätantike in zunehmenden Maße mit den Goten, Langobarden, Burgunden und Vandalen zu tun, die in wechselnden Konstellationen als Foederaten oder Feinde gegen Rom, mit Rom, gegeneinander und miteinander kämpften, intrigierten, und letztlich neue Reiche bildeten. So wurden die Franken im Nordosten Galliens auf römischem Boden angesiedelt und übernahmen als Bundesgenossen Aufgaben des Grenzschutzes. Sie wie auch die Burgunden und andere Gruppen bildeten im  5. und 6. Jahrhundert germanisch-romanische Nachfolgereiche, die die Kultur Europas im Mittelalter entscheidend prägten.

Zu Beginn des 6. Jahrhunderts begannen die merowingischen Franken mit der Eroberung Burgunds in Frankreich und der Schweiz, das dann 534 im fränkischen Reich aufging. Interessanterweise behielt die Region aber den Namen Burgund. Mit dem Einfall der Langobarden in Oberitalien endet die Völkerwanderungszeit.

Die Zeit der Völkerwanderung ist gekennzeichnet durch spätrömische Kultur und Germanische Einflussnahme. Kochen wollen wir eine Speisefolge, wie sie bei Treffen zur Verhandlung gemeinsamen Vorgehens mit Blick auf den Süden vielleicht die Küche verlassen haben könnte.

Und wie immer bieten wir ein buntes Programm zum Zuhören und Mitmachen rund um die Kulturgeschichte dieser Zeit. Wer sich für diese kulinarische Zeitreise anmelden möchte, tue dies bitte schnell, denn die Tafelplätze werden wie immer schnell besetzt sein. Pro Person werden 25,00 € an der Abendkasse zu entrichten sein. Der Einlass ist ab 18 Uhr, die Veranstaltung lassen wir gemütlich nach dem vierten Gang um 21 Uhr ausklingen.

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