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Spurensuche entlang der Tagebaukante – Tag Eins

Tagebuch zum INISEK-Projekt mit der Europaschule „Marie & Pierre Curie“ Guben

Der erste Tag war sehr warm, fast wie im Sommer. Es ging mit der Busfahrt los. Wir sind nach Welzow gefahren. Als wir im Museum angekommen sind, haben wir uns erst mal das Gelände und die Zelte angeschaut, in denen wir schlafen werden. Die Aufteilung in den Tipis ist sehr schön. Ich habe noch nie in so einem Zelt geschlafen, das wird eine tolle Erfahrung. Es war fresh, weil wir gesunde Snacks bekommen haben. Dann gab es eine Führung durch das atz, wo wir alte Sachen aus Holz angeschaut haben, was es für verschiedene Holzarten gibt und was man daraus machen kann, zum Beispiel Energie. Nach einer kleinen Pause, sind wir durch die Stadt zum Aussichtspunkt vom Tagebau gelaufen. Unterwegs sahen wir alte und verfallene Häuser, das war schon sehr krass. Als wir so da oben am Fenster standen und in den Tagebau schauten, roch es so krass wie am Meer. Das war toll. Auch die schöne Aussicht. Zurück im atz gab es Mittagessen, eine sehr gesunde Suppe. In der Mittagspause haben wir herum gealbert, als wir hörten, dass der Unimog (Mannschaftstransportwagen) vor der Tür stand. Mit dem sind wir in den Tagebau gefahren, was voll cool war. Der Tagebau hat ausgesehen wie das Meer. Wir haben die Kettenbagger besucht und anschließend im Tagebau mit Gips gearbeitet. Wir haben nach Spuren von Tieren gesucht und diese ausgegossen. Die Wege dahin waren super hügelig. Wir haben sogar eine Wolfsspur in dem Gelände gefunden. Das Gipsgießen war heute am besten. Nicht so gut war der Helm, den wir tragen mussten. Abends haben wir gegrillt und danach waren wir duschen. Der Tag hat uns viel Spaß gemacht. Man lernt sehr viel und arbeitet an seinem Teamwork. Das Wetter ist einfach toll. Jetzt sitzen wir noch ein wenig am Lagerfeuer, bevor wir in unsere Zelte krabbeln.

Lea, Neela, Lucy, Leni, Celina, David, Oskar, Melissa & Lisa

10. Mai 2022