Aktuell

INISEK-Projekt „Handwerk & Hauswirtschaft“ mit der BOS Spremberg

Tagebuch Tag Fünf

Wir sind heute Morgen alleine aufgestanden und haben uns gewaschen und angezogen. Dann haben wir unsere Sachen gepackt und unsere Betten abgezogen. Anschließend haben wir noch einmal geschaut, ob wir auch wirklich alles eingepackt haben und Ordnung im Zimmer gemacht. Um 8 Uhr haben wir uns zum Frühstück im Gastraum getroffen. Das Frühstück war wieder reichhaltig, es war alles dabei. Bis zum Abmarsch zum atz, waren wir noch im Garten und konnten uns frei beschäftigen. Im atz gab es heute einen Vortrag von Herrn Feistauer über Internetsicherheit. Wir haben gelernt, dass man vorsichtig mit seinen Daten umgehen soll. Anschließend wurden wir wieder in Gruppen aufgeteilt. Ich (Sophie) war bei Frau Franz und habe ein Interview für Frau Borchert vorbereitet und gleich durchgeführt. Ich (Ben) war heute bei der Kräutertante. Sie hat uns zuerst die Kräuter erklärt und uns gezeigt, welche Kräuter es in diesem Garten gibt. Aus Frischkäse und den von uns frisch gepflückten Kräutern haben wir einen leckeren Aufstrich gezaubert, den haben wir auf Tuc-Keksen ausprobiert. Außerdem haben wir ein Kräutersalz mit Dill, Salbei, Schnittlauch, Majoran und anderen Kräutern zubereitet. Dieses dürfen wir mit nach Hause nehmen. Gemeinsam mit den anderen haben wir den Naturbeobachtungsstand aufgeladen und sind zurück zum Hotel gelaufen, wo schon das Mittagessen auf uns wartete. Heute gab es Kartoffeln mit wahlweise Königsberger Klopsen oder Fisch. Nach dem Essen sind wir mit dem Bus an einen Feldrand gefahren und haben da mit vereinten Kräften den Naturbeobachtungsstand aufgestellt. Als Erinnerung haben wir ein Gruppenfoto davor gemacht. Nun ging es zum Kuhstall, wo schon Herr Dr. Schulze auf uns wartete. Er hat uns begrüßt und durch die ganzen Kuhställe geführt. Im ersten Stall waren die Milchkühe, die mächtig große Euter hatten. Wir durften auch dabei sein, wie sie gemolken wurden. Im zweiten Stall waren Fersen, das sind junge Kühe, die noch keine Kälber bekommen haben. Sie waren eingeteilt in Kinder, Jugendliche und Studenten. Im dritten Stall waren trächtige Kühe und kleine und etwas ältere Kälber. Das jüngste wurde Ende Mai geboren. Auf dem Weg dahin, bemerkten wir eine Kuh, die im Gras lag und schwer atmete. Wir vermuteten, dass sie ein Kälbchen bekommt. Jetzt werden die Interviews mit dem Kuhstallleiter und einer Mitarbeiterin durchgeführt, während wir hier im Bus das online-Tagebuch schreiben. Gleich fahren wir zurück zum Hotel und holen unsere Sachen ab und dann geht es nach Hause. Wir könnten ruhig noch eine Woche dran hängen…

Sophie & Ben

11. Juni 2021