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INISEK-Projekt mit der BOS Spremberg Tag 5

Tagebuch Tag Fünf

Gestern Abend saßen wir noch ganz gemütlich am Lagerfeuer im Innenhof des Hotels „Zum Gutshof“ und haben den Liedern von Herrn Rittel zugehört. Dann sind wir auf unsere Zimmer gegangen und haben noch ein wenig Fernsehen geschaut. Ich (Connor) habe noch ein bisschen mit dem Hotelchef geschnattert, er fand es nervig, ich es lustig. Heute Morgen sind wir wieder von Herrn Rittel und seiner Gitarre geweckt worden. Wir haben unsere Zimmer aufgeräumt, unsere Koffer gepackt und sind dann rüber ins Haupthaus zum Frühstück gegangen. Nach dem Frühstück ging wieder das Shutteln los. Im ATZ haben wir den letzten Naturbeobachtungsstand fertig gebaut. Wir hatten die Leiter dieses Hochstandes schon am Vortag gebaut und es heute geschafft den kompletten Stand fertig zubekommen. Plötzlich stand ein LKW mit einem Berg Holz für das ATZ vor dem Tor. Ein riesen Greifer hat gigantische Stämme kinderleicht vom Hänger abgeladen. Das war schon sehr beeindruckend. Es waren Birken-, Robinien-, Buchen- und Kieferstämme. Fast zur gleichen Zeit kam auch der LKW, der unsere Stände inklusive Leiter in den Wald bringen sollte. Jorell, Connor, Florian, Julian, Leo, Elias und ich (Julian D.) haben den Zehnerstand mit reiner Muskelkraft auf Klaus-Dieters‘ Traktorhänger aufgeladen. Als der Traktor mit dem Stand davon fuhr, sind auch wir zu den Kleinbussen gelaufen, um damit in den Wald zu fahren. Als wir im Wald angekommen sind, haben wir zur Belohnung auf den Traktorhänger aufsitzen dürfen und sind zu Klaus-Dieters‘ Haus gefahren, um die Steinplatten zur Unterlage für die Naturbeobachtungsstände abzuholen. Danach sind wir zum Standort in den Wald gefahren, um den Stand da aufzustellen. Und das wieder nur mit reiner Muskelkraft. Anschließend wurden wir von Klaus-Dieter auf dem Traktorhänger zum zentralen Platz gefahren, wo schon eine leckere Suppe aus dem Hotel auf uns wartete. Aus dem Wald kam plötzlich ein Tyrannosaurus Rex gelaufen. 😊 Der Hund fing an wie verrückt zu bellen und wir waren sehr aufgeregt, bis der Hund und wir feststellten, dass sich unter dem Kostüm Herr Rittel verbarg. Jetzt brennt ein Lagerfeuer in einer großen Feuerschale, über dem wir uns Stockbrot und Würstchen rösten und warten, bis es dunkel wird. Dann nämlich hoffen wir, auf unseren Naturbeobachtungssitzen, viele Tiere sehen zu können.

Julian D., Connor & Julian J.

 

08. November 2019