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Inisekprojekt Natur-Beruf, was sonst?

TAGEBUCH TAG 2 – DIENSTAG

Wir wurden am Morgen mit Musik geweckt. Herr Rittel spielte auf der Gitarre das Brandenburger Lied. Und das richtig laut. Wir haben uns fertig gemacht und sind zum Frühstück rüber ins Haupthaus gegangen. Der Tischdienst war schon vor uns da. Dann haben wir gemeinsam gefrühstückt. Es gab Müsli, Brötchen, Käse und Wurst sowie Gemüse. Im Gang unseres Hotels haben wir gewartet, bis der Shuttlebus vom ATZ und der mit Herrn Rittel kamen. Mit denen ging es zum ATZ, wo wir in den eingeteilten Gruppen die verschiedenen Angebote gewechselt haben.

Ich (Max) habe mit meinem Team am Naturbeobachtungsstand weiter gebaut. Wir haben Teile an die Leiter angebracht und sie danach aufgestellt. Anschließend haben wir die Leiter auf Halt und Standfestigkeit ausprobiert. Von oben hatten wir einen tollen Ausblick.

Ich (Elias) habe erst gemeinsam mit Damon Wolf die Vorbereitung für das Interview für die Befragung der Försterin Christin Buchholz erarbeitet und dann haben wir unser Lerntagebuch mit Frau Sturm gebastelt.

Zum Mittag gab es Pommes mit gebackenem Seelachs und Dillsoße. Mit dem Bus ging es in den Wald, wo schon die Försterin mit ihrem Hund auf uns wartete. Sie ist mit uns ein Stück in den Wald hinein gelaufen. Da hat sie uns gebeten, in kleinen Gruppen einen Baum auszusuchen und dessen Merkmale zu bestimmen. Jede Gruppe hatte einen anderen Baum auszusuchen. Anhand von Blättern und der Rinde versuchten wir die korrekte Art herauszufinden. Wir haben uns die Robinie oder auch Scheinakazie ausgesucht. Der schwierigste Baum war die spätblühende Traubenkirsche, ein eingeschleppter Baum aus Amerika, der sich ganz schlimm verbreitet. Dieser Baum ist ein Plage oder Pest für die heimischen Wälder. Nach einem großen Stück Weg gab es eine neue Aufgabe. Wir sollten uns einen Baum aussuchen, der unserer Meinung nach abgeholzt werden sollte, weil er andere Bäume am Wachsen hinderte. Als letztes stoppten wir am Ende des Waldes, wo uns die Försterin noch einmal auf die Lichtverhältnisse im Wald hingewiesen hat. Da konnten Elias und Damon auch gleich das Interview durchführen. Dann gab es die dritte und letzte Aufgabe: wir sollten alleine durch den Wald den Weg zurück zum Bus finden. In drei Gruppen mit unterschiedlichen Wegen kamen wir zu unterschiedlichen Zeiten am Bus an. Auf dem Rückweg zum ATZ hielten wir an der Bäckerei Götze in Neupetershain. Frau Konradi hat uns da leckeren Kuchen gekauft, den wir im Hörsaal in einer Sekunde aufgefuttert haben. Jetzt geht es mit dem Bus zurück in das Hotel, wo wir nach dem Abendessen noch einen Film zum Thema Naturbeobachtung gucken werden.

Elias & Max

14. November 2017